bisherige Veranstaltungen

Do, 24.11. um 20 Uhr im Café Amélie
100 Tage Regierung Humala in Peru – eine erste Einschätzung

Do, 21.7. um 20 Uhr im Café Amélie
Weltmarktorientierung, Freihandel, Ausverkauf?

freetrade

freetradeback

Einen Artikel von Harald Neuber zum Thema „Südamerika gegen Freihandelsdiktat“ gibt es hier hier.

30.06.2011, 19:30 Uhr: Entwicklung und Perspektiven der bolivarischen Revolution – Gibt es eine sozialistische Perspektive?
soz vorn
soz back

Veranstaltung am 26.05.: Gentechnik in Lateinamerika
Gen Vorne
Gen Rück

28.04. um 20 Uhr – AMAZONICA – Nachhaltige Projekte im Regenwald Amazoniens
AMAZONICA vorne
AMAZONICA Rück

24.3. um 20 Uhr – Die Theologie der Befreiung in Lateinamerika
Befrei
befrei rück

24.2. um 19 Uh – Die Situation des indigenen Bevölkerung im Amazonasgebiet
INDIGENE
iNDIGENE BACK

Die Reformen in Kuba: „Viva la revolucion!“, o cambia al capitalismo?
Do, 03.02.2011 um 20.00 Uhr im Café Amélie
Reformen Kuba Vor
Reformen Kuba Rück

Ecuador – zwischen Bürgerrevolution und Putschversuch
Do, 25.11. um 20.30 Uhr im Café Amélie

Am 20. April 2005 stürzte die Bewegung der Forrajidos die damalige Regierung Gutiérrez. Rafael Correa und seine Alianza País gingen aus dieser Bewegung der Forrajidos hervor. Am 26. November 2006 wurde Rafael Correa zum neuen Präsidenten der Republik Ecuador gewählt. In Ecuador vollzog sich damit eine Linkswende, nachdem es über lange Jahre hinweg von konservativ regiert worden war. Correa trat mit einer neuen Agenda an und überzeugte die Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer mit seinem Versprechen vom politischen Neubeginn.
Mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung 2008 wurde die Wirtschaftsordnung des Landes als „sozial und solidarisch“ definiert. Sie sieht eine kostenlose Gesundheitsversicherung, die kostenlose Bildung und eine Mindestrente für alle vor. Weiterhin schreibt sie die staatliche Hoheit über die Bodenschätze des Landes fest. Ebenso setzt sie mit ihren umweltpolitischen Zielen weltweite Maßstäbe. Ecuador definiert sie als einen pluri-nationalen und pazifistischen Staat und verbietet die Anwesenheit ausländischer Truppen auf seinem Territorium, was primär die Basis betraf, von der US-Armeen ihren „Anti-Drogenkrieg“ in Kolumbien führte.
Am 30. September 2010 kam zu einem Putschversuch von Polizei und Militär, bei dem der Präsident mehrere Stunden, bis zu seiner Befreiung durch Spezialeinheiten, in einem Polizeikrankenhaus gefangen gehalten wurde. Tausende gingen auf die Straße um den Präsidenten und seine Regierung zu unterstützen, schließlich wurde der Putschversuch niedergeschlagen.
Über die Hintergründe des Putsches, sowie die Entwicklung in Ecuador von der Bürgerrevolution, über die Verfassungsgebende Versammlung, bis zu jenem Putschversuch am 30. September diskutieren wir mit Hanno Bruchmann von der Lateinamerika Gruppe Marburg, der Ecuador bereiste und bereits für die Lateinamerika Nachrichten darüber schrieb.

Evo Morales, die sozialen Bewegungen und die Neugründung Boliviens
Bolivien

Fr, 12.11, 19:00 Uhr Die aktuelle Situation in Kolumbien
Vortrag mit Günter Pohl (Internationale Kommission der DKP) über die Situation in Kolumbien.
Eine Veranstaltung von DKP, Lateinamerika21 und Café Amélie.

Lateinamerika21 ist Mitveranstalter der Golbale Mittelhessen
globale
Infos und Programm gibt es hier.

Chile 1973 – Der andere 11. September
Do, 09.09, 20:00 Uhr
chile
Vortrag und Diskussion mit Ivan Bárbaric (Damaliger studentischer Aktivist der „Frente de Estudiantes Revolucionarios“)
Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile. Der drei Jahre zuvor demokratisch gewählte Präsident Salvador Allende kam unter ungeklärten Umständen zu Tode, nachdem die Luftwaffe den Präsidentenpalast La Moneda bombardierte. Auf den Putsch folgte eine dreizehn Jahre andauernde Diktatur unter der Führung von Augusto Pinochet.
Der Referent Iván Barbaric gehörte zu der ersten Gruppe von Flüchtlingen, die im Dezember 1973 über die deutsche Botschaft nach Deutschland kamen. In der Stadt Iquique war der damals Neunzehnjährige Studentenanführer und Mitglied der „Frente de Estudiantes Revolucionarios“ (Front der revolutionären Studenten). Aufgrund seiner politischen Aktivitäten wurde Barbaric von der Militärdiktatur gesucht und musste Chile verlassen.
Menschen mit besonderen Bedarfen können sich unter lateinamerika21@web.de melden.
Weitere Infos: www.lateinamerika21.de.vu
Eine Veranstaltung von Lateinamerika21, Café Amélie, Grupo Latino Gießen e.V, Freundschaftsgesellschaft BRD Kuba, Rote Hilfe, VVN-BdA und attac.

Geburtstag von Ernesto Che Guevara – Solidarität mit dem sozialistischen Kuba
2. Juni 2010
in Allgemein
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Mo, 14.06, 20:00 Uhr, Café Amélie

Wie in den vergangenen beiden Jahren wird im Café Amélie der Geburtstag Ché Guevaras gefeiert.

Thema: Freiheit für die Miami 5…
…die seit 1998 unschuldig als politische Gefangene in US-Gefängnissen eingesperrt sind, weil sie ihr Heimatland Kuba gegen Terrorismus verteidigt haben.
Referenten: Josie Michel-Brüning + Dirk Brüning (vom deutschen Komitee zur Freilassung der fünf kubanischen Anti-Terrorkämpfer
außerdem: Cuba libre, Bücher, DCs, Rum, Info-Stände, Poster, Fahnen…
sowie Lieder mit Ernst Schwarz
Die Geburtstagsfeier wird gemeinsam veranstaltet von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, dem Café Amélie und der Gruppe Lateinamerika21. Weitere Unterstützer: Cuba Si, DKP, Gipanic – Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen-San Juan del Sur/Nicaragua, Rote Hilfe, SDAJ, VVN – Bund der Antifaschisten

Lesung von Helge Buttkereit: „Utopische Realpolitik – Die Neue Linke in Lateinamerika“
Do, 24.06, 20:00 Uhr, Café Amélie
Der Autor Helge Buttkereit stellt sein Buch „Utopische Realpolitik – Die Neue Linke in Lateinamerika“ vor.
Eine Veranstaltung von Lateinamerika21, Freundschaftsgesellschaft BRD Kuba, Rote Hilfe und VVN/BdA.
butti vor
butti rück

25. März
Geopolitische Auswirkungen der US-Militärstrategie in Kolumbien

Kolvorne
kolrück

Fr, 05.03. um 20:00 Uhr im Café Amélie

Es spielen:

Funky Fred (Funk)
Cressy Jaw (ReggaeRock)
Gebrüder Mühlleitner feat. Constantino
(www.rhythmischeliedermacher.de)

Der Eintritt beträgt 3 Euro und wird komplett gespendet an Ärzte ohne Grenzen.

25. Februar
ALBA und die Bolivarische Revolution
Alba vor

alba rück

21. Januar
50 + 1 Jahre Kubanische Revolution
kuba vor
Kuba Rück

Am 10.12. fand die 3. Veranstaltung 30 Jahre sandinistische Revolution in Nicaragua unserer Lateinamerikareihe im Café Amélie statt.
Den dazu bei der Gießener Zeitung erschienen Artikel gibt es hier.

Nicaragua vor
Nicaragua rück

Im Juli 79′ stürzten Anhänger und Mitglieder der FSLN (Frente Sandinista de Leberación National) die 43-jährige Diktatur der Somoza-Dynastie und regierten darauf bis 1990 in Nicaragua. Danach folgten 16 Jahre neoliberaler Herrschaft, bis schließlich 2006 wieder ein sandinistischer Guerillero zum Präsidenten gewählt wurde. Doch wie viel Sandinismus steckt tatsächlich noch in Nicaragua?

Die Referentin María Concepción Mercado Membreño stammt aus der armen Landbevölkerung, die die Ausbeutung durch die Großgrundbesitzer selbst erlebt hat. In der Zeit des Kampfes gegen die Somoza-Diktatur war sie an der Zivilverteidigung beteiligt, insbesondere der Versorgung der Bevölkerungmit Medikamenten. Nach dem Sieg der Revolution arbeitete sie in verschiedenen sozialen Projekten mit, insbesondere organisierte sie als Mitglied der Landarbeitergewerkschaft ATC Frauengruppen auf dem Land.
Sie lebt jetzt in Deutschland, wo sie verheiratet ist und drei Kinder hat. Andreas Mattes, ihr Mann, war erstmals im Rahmen eines medizinischen Praktikums 1983 in Nicaragua und war danach aktiv in der Organisation zahlreicher Informationsveranstaltunen und als Übersetzer für die eingeladenen Gäste.

26.11.
Demokratie oder Diktatur in Honduras

Am 28. Juni putschten in Honduras Militär und Oligarchie gegen die gewählte Regierung.
Die anfänglich starke Berichterstattung durch die Medien ebbte aber schnell ab, so dass die Weltöffentlichkeit über die Entwicklungen bis zum heutigen Tage nur bruchstückhaft informiert wurde.

Harald Neuber, der als Mitglied der internationalen Beobachtermission von „Enzlando Alternativas“ in Honduras war, berichtet in seinem Vortrag über die Entwicklung seit dem Putsch und über seine Erfahrungen vor Ort.

Den dazu in der Gießener Zeitung erschienen Artikel gibt es hier.

Flyer Honduras korr
Flyer Honduras rück

22.10.
15 Jahre zapatistischer Aufstand in Chiapas

Zapatistas vor
Zapatistas rück

Den dazu in der Gießener Zeitung veröffentlichten Artikel gibt es hier.

Gruppe Yarusch
Die Gruppe Yarusch

Zapatistas
Die Referenten Luz Kerkeling und Björn Alexander Manuel

seit Oktober
Der Grupo Latino Gießen e.V. zeigt die zweite gemeinsam Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Lateinamerika im 21. Jahrhundert“.

„Drei Frauen-3 Seelen- ein gleiches Gefühl“
im Foyer des Gewerkschaftshauses in der Walltorstr. 17

Unter diesen Titel präsentieren vom 22 Oktober bis zum Ende Dezember 2009 Susana Steinert, Ana María Velez und Galya Velasco Uribe ihre zweite Bilderausstellung in Gießen beim „Café Amelie“. Ihre Werke zeichnen sich durch verschiedene Maltechniken und Ausdrücke aus. Ihre Themen spiegeln Bilder von Landschaften ihrer Heimat, Bilder, aus dem Leben anderer Menschen in anderen Ländern und auch ein Teil ihrer eigenen Geschichte wider. Dank ihrer gewählten Methoden ist es ihnen möglich, ihre Gefühle und Gedanken durch ihre Art Ausdruck zu verleihen.

Ausstellerinnen:

Susana Steinert-Brück

Sie kommt aus Argentinien. Ihre Technik ist die Öl, Acryl, Aquarell-Technik und ihr Thema Portraits und Landschaften.

Susana malt aus Freude an der Farbe und aufgrund der positiven Kritik ihrer Freunde. Ihre Techniken erlernte sie in Privatkursen, aber auch autodidaktisch. Sie interpretiert auch verschiedene Bilder anderer Künstler wie z.B. August Macke. Dies ist ihre 2. Ausstellung. Sie hat 2 erwachsene Kinder.

Susana

Ana Maria Velez

Sie kommt aus Kolumbien. Ihre Maltechniken sind die Acryl und die Kugelschreibtechnik. Ihre Themen sind: die Vertriebenen aus verschiedenen Ländern, Frauen, Einsamkeit, Schmerzen, Freude.

Ana Maria malt seit ihrer Jugend. Das Zeichnen, die Malerei und die plastischen Gestaltung ist ein großer und bestimmender Aspekt ihres Lebens. Das Architekturstudium vertiefte ihre architektonische Gestaltungen. Demnächst möchte sie ein Studium der Kunstpädagogik beginnen. Jetzt beschäftigt sie sich auch mit Skulpturen aus wieder verwertbaren Materialien. Sie interessiert sich sehr für die Vertriebenenproblematik. Ihre Bilder und Skulpturen beschreiben aus ihrer eigenen Erfahrung heraus auch den Schmerz, den man empfindet, wenn man jemand im Krieg verloren hat. Sie ist Mutter einer Tochter.

BilderAnaMaria

Galya Velasco Uribe

Sie kommt aus Venezuela. Ihre Maltechniken sind die Öl-Technik. Ihren Themen sind Landschaften.

Nach ihren Erzählungen malt sie, seit sie klein ist, in der Schule und für sich selbst. Sie arbeitete lange Zeit als Fremdenführerin. Beeindruckt von den Landschaften Ihres Landes, ausleiht sie in Bildern ihre Erinnerungen und Gedanken Ausdruck.
Seit einigen Jahren lebt sie in Deutschland und beschäftigte sich intensiv mit der Malerei und arbeitet nebenher als Spanischlehrerin. Sie hat ein Sohn.

Bilder Galya

Lilia Joo Chang, Organisatorin der Ausstellung